Prüfungsprotokoll 4568
Fach Theoretische Physik bei Prüfer Prof. Timm


































ID 4568
Prüfung für Master
Fach Theoretische Physik
bei Prüfer Prof. Timm
Datum der Prüfung 22.03.2019
Bei Prüfer gehörte Veranstaltung QT2 (Bachelor)
Vorbereitung auf die Prüfung Während des Semesters habe ich angefangen die Skripte QT1+2 und TuS durchzuarbeiten. Vier Wochen vor Prüfung haben wir zu viert angefangen Prüfungsprotokolle durchzuarbeiten, die letzte Woche vor der Prüfung nur noch zu zweit gegenseitig Prüfungsprotokolle abgefragt.
Dauer der Vorbereitung 4 Wochen
Art der Vorbereitung 3 Wochen zu viert, 1 Woche zu zweit
Allgemeine Tipps zur Vorbereitung Die Bachelor Skripte idealerweise schon während des Semesters durcharbeiten oder mindestens so früh, dass man ca. 4-6 Wochen vor der Prüfung mit den Protokollen anfangen kann und sich dann auch nur noch mit diesen beschäftigt.
Verwendete Literatur QT1: Skripte von Prof. Timm und Prof. Ketzmerick
TuS: Skript von Prof. Schmidt
QT2: Sktipt von Prof. Timm
Master: Skirpte von Prof. Strunz und Prüf. Stöckinger, sowie den Youtube Kanal von Jörn Loviscach
Wie verlief die Prüfung? Zuerst fragt Prof. Timm welche drei Masterthemen (In meinem Fall: Pfadintegral, ART, Friedmann-Gleichungen) man gewählt hat, danach legt er sich kurz einen Fahrplan zurecht und dann beginnt schon die Prüfung.
Ihm ist dabei das Verständnis von den Theorievorlesungen des Bachelor deutlich wichtiger, als das der Masterthemen. Allerdings sollte man trozdem auf alle drei gewählten Masterthemen gut vorbereitet sein.
Wie üblich wurde ich der Reihe nach zu Gebieten aus QT1, dann QT2, als drittes TuS und zum Schluss ein Masterthema abgefragt.
Prof. Timm schafft es eine sehr angenehme und entspannte Prüfungssituation aufzubauen, obwohl seine Fragen teilweise ziemlich schwer sind.
Wie reagiert Prüfer, wenn man die Frage nicht gleich beantworten kann? Er wartet sehr lange bis er fragt ob man nicht weiter kommt und versucht einem dann Hilfestellungen zu geben. Gerade bei Rechnungen leitet er einen durch die Rechnung, wenn man hängen bleibt. Wenn man allerdings wirklich keine Ahnugn hat sollte man es ihm direkt sagen, dass spart Zeit für andere Themen.
Kommentar zur Benotung Sehr fair. Hatte das Gefühl an einigen Stellen stark zu schwimmen, lange nachdenken zu müssen und wenig zu wissen, aber am Ende war Prof. Timm überzeugt, dass es einer 1,3 würdig sei.
Allgemein zur Prüfung und Prüfer Sehr angenehme Atmosphäre.
Was war schwierig an der Prüfung? Alles in allem schon nicht einfach. Zum einen ist der Stoffumfang der Prüfung extrem groß und zum anderen stellt Prof. Timm die ein oder andere schwere, manchmal auch unverständliche Frage. Davon nicht aus der Ruhe bringen lassen, er nimmt es einem nicht wirklich übel, wenn man etwas braucht um auf die Antwort zu kommen.
Welche Fragen wurden konkret gestellt? QT1:
Potentialstufe: Spektrum des Hamiltonian erklären, Ansatz für die Wellenfunktion hinschreiben und erläutern, Transmissionskoeff. T hinschreiben und erklären warum T nicht proportional zum Betragsquadrat der Amplitude der transmittierten Welle ist. (unterschiedliche k,k' in den e-Funktionen)
QT2:
- Worauf muss man bei einer relativistischen Formulierung der QM achten? (Spin)
- Gelten die Lösgen der KGG und der Dirac-Gl jeweils auch für die andere? (Nur die Lösgen der Dirac-Gle auch für die KGG)
- Dirac-Gleichung aufschreiben und erklären wie man auf die Beziehungen/Antikommutatoren von Alpha und Beta kommt. Antikommutatoren hinschreiben.
- Woher kommt der Spin aus der Dirac-Gleichung? (Pauligleichung)
- Woher kommt das magnetische Moment?
- Anormalität des Landefaktor erklären, was hätte man klassich Erwartet und welches Ergebnis kommt aus der Dirac-Gleichung.
TuS:
- Was möchte man mit der Thermodynamik beschreiben? (große Systeme)
- Woher kommen die Zustandsgrößen? (Postulate)
- Was unterscheidet die Thermodynamik und die Statistik?
- Was muss ich alles für die statistische Beschreibung kennen? (mein tatsächliches System, Hamiltonian o.ä.)
- Zweiniveusystem mit Eigenenergien 0 und E. Zustandsumme aufschreiben. Besetzungswahrscheinlichkeit (P für Zustand zu Eigenenergie E) aufschreiben.
- Warum sieht diese Verteilung der von Fermionen ähnlich?
Master: Friedmann-Gleichungen
- Erzählen sie mir mal was über die Gleichungen: Kurze Einleitung über Einsteinsche Feldgleichungen, FLWR-Metrik, Gleichungen hunschreiben, Hubblekonstante, Krümmung, Energiedichte, Druck etc, erklären.
- Wann gilt denn diese Gleichung? (Da man für die Metrik annimmt, dass der Raum isotrop und homogen ist, erst dann, wenn das Universum isotrop zu sein scheint. Galaxien oder Galaxienhaufen sind z.B. noch nicht isotrop/homogen.)