Prüfungsprotokoll 1381
Fach Physikalische Vertiefung: Weiche kondensierte Materie und biologische Physik bei Prüfer Sommer, Guck, Fahmy


































ID 1381
Prüfung für Master
Fach Physikalische Vertiefung: Weiche kondensierte Materie und biologische Physik
bei Prüfer Sommer, Guck, Fahmy
Fachsemester 2
Datum der Prüfung 21.10.2016
Bei Prüfer gehörte Veranstaltung Introduction to Soft condensed matter and biophysics
Introduction to Biophysics
Biological Thermodynamics
Vorbereitung auf die Prüfung Folien zusammenfassen, In Gruppe Themen diskutieren, viel Lesen
Dauer der Vorbereitung 1 Monat
Allgemeine Tipps zur Vorbereitung Ich empfehle dringend eine Prüfung zu simulieren, mir hat in der Prüfung etwas die Sicherheit vor allem die Terminologie manchmal gefehlt und ich war in Sachen von denen ich dachte, dass ich sie kann, doch etwas unsicher. Ich denke das kann man wirklich gut beheben in denen man direkt Frage und Antwort mit jemanden spielt. Die möglichen Themen sind sehr vielfältig und es ist auf jeden Fall schwierig alles in der Tiefe zu wissen. Darum würde ich z.B. Sommer einen Fokus auf die Polymere und Thermodynamik legen und die Flüssigkristalle nur oberflächlich abhandeln. Ausführliche Rechnungen muss man nicht können aber gerade Grundlegende Formeln sollten schon sitzen. Zusätzlich ist es auf jeden Fall von Vorteil wenn man ein Paar Bsp kann, z.B. für Polymere und dort dann auch was zur Struktur oder Größe sagen kann.
Verwendete Literatur Folien der Professoren, Rubinstein, Teroaka, sehr viel Wikipedia und andere online Quellen
Wie verlief die Prüfung? Sommer hat angefangen mit Polymeren und das war dann auch das vorherrschende Thema, Guck hat darauf aufgebaut und nur einen kurzen Themenwechesl unternommen zum Schluss Fahmy. Sie hatten sich scheinbar vorher Redezeiten ausgemacht und auch versucht die einzuhalten
Wie reagiert Prüfer, wenn man die Frage nicht gleich beantworten kann? Sie geben eigentlich solange Hilfestellungen bis man es entweder rausgefunden hat oder an eine Wissensfrage kommt, die man entweder weiß oder halt nicht. Da sind sie aber nicht so verbissen
Kommentar zur Benotung Sehr wohlwollend, ich hatte danach eigentlich kein gutes Gefühl und war ziemlich unzufrieden wurde aber trotzdem eine 1,7
Allgemein zur Prüfung und Prüfer Sehr entspanntes Klima, alle 3 sind sehr sympathisch und direkt. Das drückt sich auch in den Fragen aus, die meistens sehr verständlich formuliert werden.
Was war schwierig an der Prüfung? Die Breite des Stoffes
Welche Fragen wurden konkret gestellt? Sommer:
  • Was sind Polymere? Kennen sie Bsp.?
  • Was sind typische Größen von Monomeren? Wie kann man die Segmente von Polymeren noch vermessen und wie viele Monomere sind in einem solchen Segment bspw. bei PET(?)?
Bei der letzten Frage wollte er auf die Kuhn-Länge hinaus das hatte ich auch eigentlich gleich gerafft aber die weitere Frage ist ein Bsp. für eine oben genannte Wissensfrage, scheinbar sind es so 5 Monomere in einem Kuhn-Segment, musste ich raten und lag falsch.
  • Wie ist denn der Gyrationsradius definiert? Wie kommt denn die Gleichung für die Freely-Jointed Chain zustande?
Hier musste ich ein paar Gleichungen wissen unter anderem die Korrelationsfkt. von zwei Kettensegmenten. 
  • Der Flory-Exponent in 1, 2  und 3 Dimensionen?
  • Wie kann man den Polymere vermessen?
Meine Antwort: Neutronen- und Röntgenstrahlung war richtig und führte zu folgender Frage:
  • Wie sieht denn die Strukturfunktion eines Polymers aus? Können sie den Verlauf (also das Intensitäts-Wellenvektor-Diagramm) skizzieren (konnte ich nicht )
Guck:
  • Was gibt es so für Polymere in der Biologie? 
  • Was unterscheidet denn Aktin und Mikrotubuli von anderen Polymeren?
Ich glaube hier wollte er die dynamische Instabilität hören, zumindest hab ich das gesagt und darum gings dann auch:
  • Wie sieht denn Aktin aus?
  • Was bedeutet den dynamische Instabilität? Wie kann man die Stabilität beeinflussen?
  • Wie werden Polymere in der Zelle bewegt?
Führte zur Diffusion hier musste ich wieder ein paar Formeln wissen:
  • Wie kommt denn die Diffusionsgleichung zustande?
  • Wo steckt denn hier der Random-Walk?
Nachdem ich auf die erste Antwort mit Hilfe von 1.Fickscher Gleichung und Kontinuuitätsgleichung die Duffsionsgl. hergeleitet hatte, war ich erst mal kurz perplex, aber mich dann an die Vorlesung erinnert: das 1.Ficksche Gesetz beruht ja sozusagen auf der Annahme, dass sich dort wo mehr Teilchen sind ein größer Fluss bemerkbar macht und das rein statistisch (irgedwie so)
  • Warum limitiert denn die Diffusion die Größe eines Bakteriums?
Hier hat mir wieder was gefehlt. Wichtig: der Zusammenhang zwischen Sauerstoffaufnahme und Radius ist linear, der Verbrauch skaliert aber mit dem Volumen.
  • Themenwechsel: Ich sollte quasi erklären was das Auflösungslimit ist und wie man das beim STED überwindet
Famhy:
  • Wie sieht denn ein Phospholipid aus? Wo kommt das in der menschlichen Zelle vor? 
Ich habe natürlich gleich mal angefangen, von einem Knick in der Acylkette zu erzählen, hätte ich vlt lieber lassen sollen aber wahrscheinlich wollte er sowieso darauf hinaus. Ich musste dann also eine stark vereinfachte Strukturformel aufschreiben (nur die C-Atome) und wo sich der Knick befindet(Nach und vor der Doppelbind) und dann noch sagen was für Konformationen(cis und trans) es gibt.
  • Wozu führen denn cis und trans? --> Phasenübergang
  • Welcher Zustand ist energetisch günstiger?
  • Wie misst man das? 
  • Malen sie mal den Graphen einer solchen Messung? Was wird eigentlich gemessen?
  • Wie erhalte ich daraus die Enthalpie und wie daraus die Entropie?
  • Wie sieht der entsprechen verlauf der Enthalpie aus?
  • Kann ich dieslebe Enthalpie auch für einen anderen Ursprungsgraphen erhalten?
Ja, die Enthalpie ist ja nur die Fläche unter dem c_p-T-Diagramm, dessen Kurve kann sehr spitz aber hoch oder flach und breit sein.
  • Was ist die Ursache? --> Kopplungseffekte
  • Wozu führt das ? --> Domänenbildung
  • Wie unterscheiden sich die Domänen eines spitzen und breiten Peaks?