Fachschaftsrat Physik
FSR aus Leidenschaft.
 

Physik studieren in Dresden

Druckversion

Warum Physik in Dresden studieren?

Es gibt viele gute Gründe in Dresden Physik zu studieren. Seit Juni 2012 ist die Volluniversität TU Dresden (TUD) eine der „Exzellenzuniversitäten“ Deutschlands.

Wie ist das Betreuungsverhältnis?

An der TU Dresden herrscht eine gute Kommunikation zwischen den Lehrkräften und Studenten, die durch das Mentorenprogramm und den kleinen Übungsgruppengrößen von ca. 10–20 Studierenden gefördert wird. Es ist natürlich auch möglich seinen Übungsleitern oder Professoren direkt eine E-Mail zu schreiben oder ihnen in ihrer Sprechstunde Fragen zu stellen. Die Professoren sind immer bemüht alle Vorlesungen und Übungen zeitlich aufeinander abzustimmen.

Wie ist die Ausstattung (Bibliothek etc.)?

Nicht nur während der Vorlesungszeit ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Auch in der Prüfungszeit kann man sehr gut in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, kurz SLUB, lernen. Die SLUB bietet dem Studenten eine sehr große Auswahl an Büchern und viele Arbeitsplätze. In der Vorlesungszeit sind diese auch ausreichend, in der Prüfungszeit muss man aber schon früh aufstehen, um einen Platz zu ergattern. Sowohl in der TUD als auch in der SLUB besteht an den meisten Orten ein Internetzugang via W-LAN. Außerdem gibt es im Physikgebäude zwei PC-Pools und einen Lernraum (die "Kuschelecke"), die man frei nutzen kann.

Welche Möglichkeiten der Vertiefung gibt es?

Das Studium an der TUD bietet genügend Möglichkeiten sich in seinen bevorzugten Wissensgebieten zu vertiefen. Denn neben den sechs Vertiefungsgebieten des Masters, die den sechs universitären Physikinstituten entsprechen, gibt es in Dresden auch viele außeruniversitäre Institute. Dazu zählen das HZDR (Helmholtzzentrum Dresden-Rossendorf), vier Max-Planck-Institute, 10 Fraunhofer-Institute und zwei Leibniz-Institute. Zudem ist es besonders im Physikstudium einfach als studentische Hilfskraft an aktueller Forschung und modernsten Experimenten mitzuwirken.

Welche zusätzlichen Lehrangebote (Sprachen, Nebenfächer etc.) gibt es?

Nicht nur in den Instituten ist es möglich über den Tellerrand zu blicken, denn der Student wird durch das „Studium Generale“ dazu verleitet sich in anderen Wissensgebieten zu bilden, oder auch einige Sport- oder Sprachkurse zu besuchen. Jeder bekommt ein Kontingent für kostenlose Sprachkurse und die Sportkurse in der frisch renovierten Halle sind unschlagbar günstig. Sie werden vom Universitätssportzentrum (USZ) angeboten. Als Nebenfach kann man im Bachelor Elektrotechnik, Informatik, Philosophie oder Chemie wählen. Im Master steht einem dann eine noch viel breitere Palette von Mathe über medizinische Gerätetechnik bis zu BWL zur Verfügung, da ist für jeden etwas dabei.

Wie viele Physikstudenten sind in einem Jahrgang?

Im Schnitt beginnen ca. 100-140 Bachelor- und ca. 70-100 Lehramtsstudenten das Studium. 

Wie sind die Stadt und die Freizeitangebote?

Über die Stadt Dresden gibt es auch einiges zu sagen. Dresden ist eine Großstadt, aber nicht so groß, dass man sich nicht zurecht finden könnte. Es gibt eine Vielzahl an Studentenclubs, wie zum Beispiel die „Hängemathe“ oder den „Traumtänzer“. In Dresden gibt es auch sehr viele Freizeitmöglichkeiten, man kann den Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger besuchen, an den Elbwiesen oder im Großen Garten spazieren gehen, abends ein Kino der Dresdner Kinolandschaft besuchen, oder in einem der vielen Vereinen einer sportlichen Aktivität nachgehen. Oder auch einfach mal in die Neustadt gehen und bei einem gemütlichen Bier die Spannungen der Universität hinter sich lassen. Auch die Sächsische Schweiz bietet sich hervorragend für einen Ausflug mit seinen Kommilitonen am Wochenende an. Im Winter locken Altenberg und der Fichtelberg mit Wintersport.

Wie ist die Verkehrssituation und was deckt das Semesterticket ab?

Die Verkehrssituation und Anbindungen sind sehr gut, es fährt zur „Uni rush hour“ zweiminütlich ein Bus oder eine Straßenbahn, welche selbst nachts regelmäßig fahren. Dieses Netzwerk kann mit dem Semesterticket voll ausgenutzt werden. Es ist sogar möglich die Regionalbahnen in ganz Sachsen mit dem Ticket zu nutzen.

Wie sieht die Wohnsituation aus?

Die Wohnsituation in Dresden ist besonders zum Start des Wintersemesters schwierig, aber als Student der Fachrichtung Physik hat man einen sehr großen Vorteil. Da die Physik ein Fach ohne „Numerus clausus“ ist, kann man sich sehr früh auf eine entschiedene Wohnungssuche begeben, nachdem man sein Abitur erfolgreich bestanden hat. Man kann sich allerdings auch beim Studentenwerk Dresden für einen Wohnheimplatz bewerben. Wenn man sich früh genug um einen Platz bewirbt, dann besteht auch die Möglichkeit im Programm „Wohnen mit Kommilitonen“ teilzunehmen. D.h. Studenten gleicher Fachrichtung werden in gleiche Wohnheime verteilt.

Wer oder was ist der FSR?

Der Fachschaftsrat Physik vertritt die Interessen der Physikstudenten und bietet Unterstützung unter anderem durch alte Prüfungsfragen und eine kleine Fachschaftsbibliothek mit einigen Lehrbüchern. Außerdem organisiert der FSR jährlich Veranstaltungen wie die Weihnachtsfeier, ein Volleyballturnier, das Sommergrillen und ein Praktikerseminar. Zudem gibt sich die Fachschaft große Mühe zu Beginn des Wintersemesters eine große Erstsemestereinführung während den Brückenkursen in der ersten Semesterwoche zu veranstalten. Diese Einführung beinhaltet z.B. Stundentenclubführungen, eine Stadtrallye, das Mentorenprogramm und viele weitere Veranstaltungen.

Fazit und Gesamtsituation

Die TUD bietet dem Studenten definitiv alles, was er braucht: ein gute Studiensituation und viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Zudem befinden sich alle Gebäude, die für einen Physikstudenten in der Regel wichtig sind, in Laufweite voneinander und sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut und schnell zu erreichen. Zusammengefasst kann man sagen, dass die TUD dem Student ein kompaktes und abgeschlossenes System bietet. Studiert in Dresden, es lohnt sich auf jeden Fall!